Ayurveda-Tipps

Schnelles Chutney für Sommer-Grillfeste

Mai 29, 2017
Schnelles Rezept mit vielen Vitaminen
Erdbeer-Chutney-Rezept
Leckeres Rezept für den Sommer: Erdbeere küsst Chilli – eine reine Geschmacksexplosion.

Wo kommt dieses Rezept her?

Vergangenes Wochenende war ich auf einem Ayurveda-Kochkurs. Ziel war es einfache Rezepte zu kochen und sich damit mit der Koch- und Würzweise des Ayurveda auseinander zusetzen. Vorurteile wie „das dauert alles viel zu lange“ oder „diese Gewürze sind mir zu exotisch/ kompliziert“ lege ich von mal zu mal mehr ab. Schon ein par Seminare habe ich zu diesem Thema besucht. Aber das wirklich „praktische Kochen“ hat mir noch gefehlt und mir in ein par Stunden gleich die letzten Vorurteile genommen. Das erste „selbst entworfene Rezept“ – mein ERDBEER-CHUTNEY – zeigt Dir tatsächlich, dass es absolut kein „Hexenwerk“ ist ayurvedisch zu kochen. Und noch dazu super lecker schmeckt.

Wie Du schon in einem meiner ersten Rezepte lesen konntest, geht es im Ayurveda ja darum den drei Typen oder Bio-Energien (Kapha, Pitta und Vata) gerecht zu werden. Außerdem ist es im Ayurveda wichtig, den guten Geist im Essen mit auf zu nehmen. Also die Herkunft der Produkte sollte fair und biologisch sein – weil es uns gut tut und wir so keine negative Energie in uns aufnehmen. Aber auch die Zubereitung sollte mit Hingabe und Liebe geschehen – ebenso wie das Essen an sich. Im stressigen Mama-Alltag tatsächlich oftmals leichter gesagt als getan. (Ich weiß nicht wie oft ich während des Essens aufspringen muss, um meinen Jungs noch etwas zu bringen oder mit ihnen aufs Klo zu gehen…)

Da kam mir das Chutney-Rezept sehr entgegen, das ich für unsere Familie und die Jahreszeit abgewandelt habe. Denn es dauert tatsächlich gerade mal 10 Minuten (!). Ich dachte immer Chutneys brauchen ewig zum kochen. Traditionell indisch werden Chutneys jedoch frisch zubereitet und richtig schnell gekocht.

Erdbeeren und Ingwer in Ghee anbraten
Sehr schnell zubereitet: Ayurvedisches Erdbeer-Chutney

Ayurveda = familientauglich?

Entscheidend beim ayurvedischen Kochen ist, mit einer Mahlzeit möglichst alle Geschmacksrichtungen abzudecken. So sättigen wir nicht nur den Körper, sondern auch unsere Geschmacksnerven. Und das Verlangen nach (süßen) Naschereien bleibt tatsächlich aus.

Bloß beim Thema Schärfe bin ich noch gespalten. Mein Mann und ich lieben scharfes Essen. Besonders, wenn es eine frische Schärfe, wie die von Chili ist. Die Kinder dagegen mögen nicht einmal Ingwer. Daher bin ich dazu über gegangen den Ingwer in ganzen Scheiben hinzuzufügen, sodass ich ihn zum Verzehr herausfischen kann. Wenn die Kinder mit essen, lasse ich sogar die Chili weg. Das Chutney schmeckt trotzdem einfach fantastisch und ist ein super leichtes Essen für warme Frühlingstage zum Beispiel zu frischem Basmatireis.

Ayurvedisches Chutney mit Erdbeeren
…schmeckt super zu Basmatireis (ayurvedisch gekocht)

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Gerade jetzt bekommst Du manchmal im Gemüse-Regal schon etwas weichere Erdbeeren… Für so ein Chutney, sind die super und obendrein auch günstiger. Du kannst die Erdbeeren aber mit jeder beliebigen Frucht ersetzen. Im Kochkurs haben wir Mangos genommen. Ich habe es heute tatsächlich mit Cherry-Tomaten ausprobiert – und das war mal ein GENUSS! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und noch einen positiven Effekt hat dieses Rezept: Du kannst Deinen Kindern Vitamine unterjubeln. Meine Jungs sind nicht immer so die Gemüse-Fans. Aber Obst zum Reis – da sagen sie nicht nein.

Schnelle Vitaminbombe
Schnelles Ayurveda-Sommer-Rezept: Erdbeer-Chutney

Schreibt mir doch gerne, wie das Rezept in eurer Familie ankam und welche Obstsorten ihr verwendet habt. Ich freue mich immer über Feedback und Kontakte!

Bis dahin wünsche ich euch noch eine genussreiche und sonnige Frühlings-Woche!

Eure Lotte

    1. Ja, das stimmt.. Bei uns im Garten geht die Erdbeerzeit jetzt erst richtig los!
      Aber das Chutney schmeckt auch sehr lecker mit Ananas, Pfirsich, Nektarine,… einfach ausprobieren!
      Danke für die Grüße! Machs gut, liebe Tanja und Grüße nach Österreich!
      Deine Lotte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.