Yoga im Mama-Alltag

Mehr Bauchgefühl, bitte!

April 8, 2017
Übungen zum Stärken der Körpermitte

Auf ein Bauchgefühl zu hören, bringt einem (in einer Männer-dominierten Welt) viele zweifelnde Blicke und oft auch unverständliches Kopfschütteln. Doch gerade die Intuition bzw. das Bauchgefühl, sagt uns, was unser Selbst verlangt, um glücklich zu sein. Wie oft haben wir schon Entscheidungen getroffen, und sie wie ein krank machendes Geschwür in uns getragen. Damit einfach nicht warm werdend. Manchmal machen wiederum andere Entscheidungen, die von der Umwelt kritisch beurteilt werden und auch in der Gegenwart wenig Sinn machen, erst im Nachhinein einen Sinn.

Seit ich Mutter bin, ist meine Intuition noch größer geworden. Es fängt klein an. Mit dem ersten Kind, war ich noch oft unsicher. Doch je älter das Kind wird und je länger man miteinander lebt, desto besser kennt man sich. Wir spüren oft intuitiv, was unsere Kinder gerade brauchen oder wovor sie Angst haben. Je mehr Kinder zu unserer Familie hinzu kamen, desto größer wurde auch meine Intuition. Eigentlich war es nicht die Intuition, die gewachsen ist, sondern mein Vertrauen in mich. Denn Intuition steckt in jedem von uns. Seien es Albträume, Kinderkrankheiten oder die Auswahl des richtigen Kindergartens, stets war da eine innere Stimme, die entweder laut widersprochen hat oder meine Gedanken in eine bestimmte Richtung gedrängt hat.

Ich möchte nicht behaupten, dass ich meine Kinder in- und auswendig kenne und mir jede Entscheidung „wie Butter“ von der Hand geht. Auch ich hadere oft mit mir selbst und entfliehe oft genug nicht aus meinem persönlichen „Gedankenkarussell“.

Doch genau hier setzt Yoga an. Beim Yoga-Üben schalte ich ab und konzentriere mich auf die Übungen, die dazugehörigen Affirmationen und meine Atmung.

Welche Übungen könnten helfen der inneren Stimme mehr Lautstärke zu verleihen?
Beim Üben sollte gedanklich stets eine Verbindung zum Stirn-Chakra geschaffen werden. Das Stirn-Chakra ist verantwortlich für unsere innere Stimme. Energielenkung bei Meditation oder Feueratmung sollten über dieses sechste Chakra oder auch „drittes Auge“ laufen. Übungen, die die linke und rechte Körperhälfte verbinden wirken ebenfalls stärkend auf das Gefühl der Intuition in uns. Zum Beispiel: die lang gedehnte Drehung in der Katze, der Baum oder das Krokodil in Kombination mit der Haltung im Andreaskreuz.

Yoga in der Natur

Im Baum lässt sich ein guter Ausgleich der beiden Körperhälften schaffen. Karanas (Übungsabfolgen), die die Schulterbrücke beinhalten wirken ebenfalls stärkend auf unsere Intuition.

Unsere linke Körperhälfte, die weibliche, ist verantwortlich für Gefühle und Gedanken, die wir in uns tragen. (Gerade stressbedingte Neurodermitis tritt oftmals auf der linken Körperseite zuerst auf.) Die rechte Körperhälfte dagegen steht für alles greifbare und handfeste – den „männlichen Pragmatismus“.

Wenn bei Gleichgewichtsübungen zunächst links und dann rechts geübt wird, sollte einmal aufmerksam darauf geachtet werden, wie sich die Übungen im Körper anfühlen. Geht die eine Seite besser als die andere? Schaffe ich es im Baum länger auf dem rechten Bein zu stehen, als auf dem linken? Regelmäßges Üben bringt einen Ausgleich, sodass beide Seiten wieder ausgeglichen stark sind und somit auch der Einklang zwischen linker „Gefühlsseite“ und rechter „Pragmatismus-Seite“ hergestellt werden kann.

Im Yoga-Sutra steht, dass uns die „Quelle der Intuition […] das Wesentliche hinter den Dingen offenbart [und] uns zu Wissen über alles führt.“ (R. Sriram: Patanjali, YOGASUTRA, Bielefeld 2006: Pos. 2734).

Übe weiter regelmäßig Yoga – achtsam – und höre dabei auch auf Deine Intuition. Oft passen morgens andere Übungen als Abends. Oder Deine Stimmung verleitet Dich zu ruhigeren Übungen. Versuche auf Deinen Körper zu hören!

Übungsabfolge für Bauch- und Beckenmuskulatur
Eine kurze Anleitung zum Üben zu Hause. Stärke Deine Intuition mit Yoga.

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Namasté – mein Herz grüßt Dein Herz –

Deine Lotte

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