Lotte Laib

Yoga, Ayurveda und Achtsamkeit
enthält Werbung | Motivation und Meditation | Yoga im Mama-Alltag

Weihnachten mit Kids – Mantra, Mandala und co *Yogablog-Adventskalender*

Dezember 16, 2018
Lotte verrät 3 Tipps für ausgeglichene Kinder

Zu Weihnachten kommt es ja bekanntlich – und das ist das Schöne an diesem Fest – öfter vor, dass sich Familien und Freunde treffen. Auch unter den Kindern kommen dann manchmal neue Konstellationen zustande.

Wenn Du mehrere Kinder hast, weißt Du wie explosiv es zugehen kann, wenn nicht alle Kinder dieselbe Stimmung haben. Wenn beispielsweise zwei gerne toben und der dritte sehr müde einfach nur seine Ruhe haben möchte. Dass nicht immer alle Kinder in dieselbe Richtung gehen, ist auch klar. Als Eltern oder Gastgeber ist es aber dann schon immer ganz schön „ein Ass“ im Ärmel zu haben (außer dem Fernseher!).

Was kann helfen (unsere) Schwingungen wieder auf eine Wellenlänge zu bringen

Die Kinder mit etwas ruhigem zu beschäftigen und zur Ruhe zu bringen (ohne ständig die Stimme erheben zu müssen) klingt vor allem im Weihnachtstrubel fast ein bisschen wie Utopie. Hier sind meine Tipps, die ich selbst mit meinen Kindern ausprobiert habe. Vieles kenne ich aus der Yoga-Praxis und habe es für meine kleine Rasselbande (mit drei wilden Jungs) abgewandelt.

1.  Sing ein Liedchen

Als (Hatha-)Yogalehrerin bin ich immer wieder ganz selig, wenn ich mit meinen Schülern ein Mantra singe – und gegebenenfalls die Bewegungen dazu mache. Wenn Du das noch nie gemacht hast, rate ich Dir mal in eine Kundalini-Yoga-Stunde reinzuschnuppern. Es ist fast wie Magie, wenn man spürt, wie sich die Stimmung im Raum durch das Singen verändert.

Das Mantra singen hängt zum einen mit dem Fluss der guten Energie zusammen und dem Arbeiten mit positiven Affirmationen. Man singt immer wieder die gleiche Textzeile (in Sanskrit, Kundalini oder auch Englisch). Die Hindus glauben, daran damit den entsprechenden Gott (also gegen Hindernisse, für Liebe, gegen das Chaos, für finanziellen Wohlstand) anzurufen. Du kannst es, wenn Du etwas anderes glaubst, aber so abwandeln, dass Du eben „für die Liebe“ singst oder „für Frieden“.

Die bewegten Mantras kommen vor allem bei Kindern gut an. Die meisten kennen Bewegungen zum Singen oder Sprechen bereits aus dem Kindergarten. Die Bewegungen manifestieren zum einen das Gesungene besser. Aber sie haben eine andere positive Wirkung: sie verbinden beide Gehirnhälften. Das sorgt für eine bessere Koordination und man fühlt sich dabei (und danach) geordneter.

Was das Singen von Mantras noch so Positives mit Dir und Deinem Körper anstellt, solltest Du einmal selbst ausprobieren (oder hier nachlesen: Interview mit Kundalini-Yogalehrerin Niki Sada Nam). Unter anderem sprechen wir bestimmte Meridiane im Mundraum an.

Naheliegend – jetzt in der Weihnachtszeit – ist doch aber ganz einfach, das Singen eines bekannten Weihnachtsliedes. Schnapp Dir ein Liederbuch (der Kinder), vielleicht Deine alte Gitarre oder Blockflöte und los geht’s. Das gemeinsame Singen verbindet, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wir passen unsere Stimmen, die Schwingungen unserer Stimmbänder einander an.

Und schwingen so, im wahrsten Sinne des Wortes, wieder auf einer Wellenlänge.

2. Jetzt wird’s bunt: Ausmalen ist angesagt.

Das Malen von Mandala-ähnlichen Meditationsbildern entspannt und fördert gleichzeitig die Konzentration.

Lotte malt Mandala
Auch ich selbst, habe große Freude daran Mandala-Bilder auszumalen.

Eigentlich sind Mandalas ganz bestimmte geometrische Formen, die im Buddhismus oder Hinduismus unterschiedliche Dinge wie zum Beispiel meditierende Buddhas darstellen, oder einen Blick auf den „Himmelstempel“.

Der berühmte Psychoanalytiker Carl Gustav Jung nutzte die Mandalas übrigens als „Spiegel der Seele“.

Egal wie es nun heißt und woher es kommt – das Ausmalen von Mandalas zentriert den Geist und schult das intuitive Denken. Außerdem werden auch dabei beide Gehirnhälften abwechselnd angesprochen, was wiederum zu einer besseren Konzentration beiträgt.

Und hier kommt mein Tipp für Weihnachten:

Wenn es tatsächlich ein bisschen bunter und damit voller wird bei der ein oder anderen Feier und die vielen Kinder nicht wissen wohin mit ihren Kräften, gibt es richtig tolle große Ausmalposter von Posterlounge, die ihr in unterschiedlichen Größen bestellen könnt. Ihr braucht lediglich einen großen Tisch oder Platz auf dem Boden und viele Stifte für viele Kinder.

Ausmal-Poster von Posterlounge
Mit diesen tollen Ausmalpostern von Posterlounge macht das kreative Malen richtig viel Spaß.

Dann können eure kleinen Gäste um die Wette malen. Das beruhigt die Stimmung und ist bestimmt ein richtiger Hingucker, wenn es fertig bemalt ist. So gibt’s vielleicht gleich ein echtes Kunstwerk für Oma und Opa zu verschenken.

Mit meiner Bestellung bei Posterlounge bin ich übrigens super zufrieden, wenn Du mir auf Instagram folgst, hast Du bestimmt schon das ein oder andere Kunstwerk, das jetzt in unser Haus eingezogen ist, bestaunt. Es gibt unter anderem Leinwand-Drucke, Posterdrucke, Wandaufkleber und sogar Holzdrucke. Mein Lieblingszitat (aus Goethes Faust) habe ich mir als Holzbild bestellt und bin immer noch „ganz verliebt“. Und meine Ayurveda-Mandalas wirst Du hier auch noch zum ein oder anderen Post, bewundern können.

Tolle Druckqualität von Posterlounge
Die Ausmal-Poster von Posterlounge sind ein toller Geschenktipp zu Weihnachten.

3. Werken, basteln, schaffen

Das Malen lässt eine geschäftige Stimmung aufkommen. Etwas mit den Händen zu schaffen, ist für Kinder (und Erwachsene) einfach befriedigend. Sich damit beschäftigen, Gedanken und Energie „reinstecken“ und danach Bestaunen, was daraus geworden ist.

Seit wir (wie wir es in unserem Waldorfkindergarten gesehen haben) eine Werkbank im Garten stehen haben, herrscht dort regelmäßig geschäftiges Klopfen und Sägen. Die Kinder sammeln zu jeder Gelegenheit Holz, das in den Schraubzwingen ordentlich bearbeitet wird.

Seither kommt es seltener zu aggressiven Handlungen unter den Kindern. Es ist als ob das rhythmische Schwingen des Hammers, der Säge und der Feile auch den Rhythmus der Kinder, verlangsamt oder normalisiert.

Einer meiner Jungs arbeitet an seiner Werkbank.
Hier wird gearbeitet. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist auch gar nicht wirklich, was dabei raus kommt, sondern, die hingebungsvolle Arbeit.

Basteln und werken geht natürlich nicht immer und man muss auch dafür in der richtigen Stimmung sein. Ein bisschen Konzentration sollte man schon aufbringen.

Du brauchst gar keine Werkbank im Garten, um mit Deinen Kindern zusammen zu basteln oder zu werken. Projekte und Ideen gibt es übrigens zu Hauf auf Pinterest (hier geht’s zu meinen Pinnwänden). Ob Traumfänger basteln, Stofftaschen bedrucken oder einfache Fensterbilder ausschneiden, Kinder lieben es Dinge zu erschaffen.

Jetzt zu Weihnachten habe ich noch ein kleines DIY für Dich. Denn ich bin ein großer Fan der Origami-Kunst – oder speziell eigentlich von einem besonderen Origami-Stern. Ich habe einige Origami-Falttechniken mit den Kindern probiert. Das war alles zu kompliziert und zu langwierig. (Wenn man das Papier erst mal in alle Richtungen falten muss und man nach 5 Minuten Bearbeitung des Papiers immer noch keinen Hasen erkennen kann, ist das schon deprimierend – auch für die Kinder.).

Dieser schöne Origami-Stern ziert in unterschiedlichen Größen und Farben, jetzt in der Vorweihnachtszeit, unser Häuschen. Er ist leicht nachzufalten und für Kinder ab 6 Jahren schon möglich selbst zu basteln (vielleicht an der ein oder anderen Stelle mit Hilfe).

Lotte mit ihren selbst gebastelten Origami-Sternen
Monotones Falten – immer in die gleichen Richtungen… Das regt unser intuitives Gedächtnis an und fühlt sich tatsächlich wie Meditation an.

…und hier geht’s zur kostenlosen Anleitung.

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Dieser Artikel ist mein Beitrag zum Yoga Adventskalender 2018. Gestern gab es von Tine von Bowls&Bites  ein achtsames Rezept und morgen gibt’s das nächste Rezept von Kohl und Karma– einen leckeren veganen Linseneintopf. Lest rein und lasst euch kulinarisch „erfrischen“…

Dann wünsche ich Dir und all den Kindern,…

…die in den Genuss Deiner „geheimen Yoga-Tricks“ kommen eine wunderschöne und friedliche Weihnachtszeit. Und wenn es dann doch mal wieder lauter wird:

OM

Deine

Lotte

Tolle Ausmalposter, die wir gerne an Weihnachten verschenken.
Wenn die Kinder vertieft sind ins Malen, kann ich entspannen und meditieren – oder Yoga üben.

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